Gerhard Schlecht

Bildhauer

Biographie von Gerhard Schlecht


GERHARD SCHLECHT geboren 1926 und aufgewachsen in einem schwäbischen Landstädchen. Die frühe Jugend gab dem kindlichen Träumen und phantasievollen Spielen noch weiten Raum. Die feinsinnige, dem Schönen zugewandte Mutter brachte dem etwas zarten Jungen viel liebevolles Verständnis entgegen. Der Vater war Autorität. Sein vielfältiges Weltinteresse und seine Integrität prägten den Geist des Heranwachsenden. – So fiel die Schule nicht schwer! In die beginnende Pubertät hinein fiel der Beginn des 2. Weltkrieges 1939. Hinter der bürgerlichen Wohlanständigkeit zeigte sich immer mehr in Phrase und Lüge das aufsteigende Tier. 1945 wurde die Katastrophe offenbar, auch in der eigenen Biografie.

Statt eines Studiums entschloss man sich zu einer Keramikerlehre bei dem baltischen Meister Carl W. Schilling auf der Schillerhöhe bei Stuttgart. Hier lebte auch die Bildhauerin Emma Möhrle, die wesentlichen Anteil an der Prägung des jugendlichen Geistes nahm. 1951 eigene baukeramische Werkstatt in Maintal bei Frankfurt. 1960 bei der Firma Voith (Turbinen-Bau) in Heidenheim als Lehrer in der Lehrlingsausbildung tätig, 1963–77 Kunsterzieher und Werklehrer an der Waldorfschule in Rendsburg. Danach 3 Jahre an der Rudolf-Steiner-Schule in München. 1980–83 Dozent an der Fachhochschule für bildende Kunst in Ottersberg bei Bremen.

1983 Umzug ins Ruhrgebiet. Als Lehrer an der Hibernia-Schule. Beginn der Arbeit als freier Bildhauer. 1990 Umzug ins Oberbergische Land. Hier Befestigung des Eigenen in andauerndem „Stirb und Werde“.

Seine gesammelten „Gedankensplitter“ erschienen als Buch im Selbstverlag.

Gerhard Schlecht bei der Arbeit